Nicht nur für die heimische Wirtschaft nimmt die Bedeutung einer gut ausgebauten Breitbandinfrastruktur zu. Auch der Privatanwender in Lüdinghausen soll in den Genuss von Datenübertragungsraten jenseits von DSL 16.000 kommen.
„Eine moderne und leistungsfähige Breitbandversorgung ist ein wichtiger Standortfaktor für Lüdinghausen und unsere heimischen Betriebe und Unternehmen“, so Matthias Kleinert, Lüdinghauser Kreistagsabgeordneter und Mitglied des Finanzaus-schusses im Kreis Coesfeld.
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DSL-Versorgung in Lüdinghausen (grün: 16.000 kbit; gelb: 2.000 bis 6.000 kbit). Der Außenbereich ist eine "weiße Karte" |
Die derzeitige „Breitbandstrategie des Kreises Coesfeld“ sieht vor, ein flächendeckendes nachfragegerechtes Breitbandnetz zur Anbindung der Bevölkerung und der Unternehmen zu schaffen. Dazu soll ein Glasfaser-Netz geschaffen werden, an das idealerweise jeder Ortsteil und jedes Gewerbegebiet angebunden werden soll. Langfristige Zielsetzung ist die Schaffung einer Glasfaserinfrastruktur bis ins Gebäude. Diese langfristige Strategie soll ergänzt werden durch kurz- und mittelfristig realisierbare alternative technische Lösungen.
„Viele Unternehmen machen ihre Standortentscheidung heute nicht mehr nur vom Angebot an klassischer Infrastruktur abhängig, sondern gerade auch von der Verfügbarkeit eines schnellen Internetzugangs“, macht Matthias Kleinert deutlich. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, benötigen diese Unternehmen einen schnellen Breitbandanschluss.
In Lüdinghausen sind zahlreiche Unternehmen tätig, die auch aufgrund ihres internationalen Tätigkeitsumfeldes zwingend auf eine leistungsgerechte DSL-Infrastruktur angewiesen sind.
„Die überwiegenden innerörtlichen Bereiche von Lüdinghausen und Seppenrade verfügen heute schon über Datenraten von 16.000 kbit/s. Großer Entwicklungsbedarf herrscht jedoch in den Außenbereichen und den Bauerschaften“, so Matthias Kleinert. Der Kreis Coesfeld charakterisiert den Ausbaubedarf für breitbandige Datenverbindungen als extrem hoch, da sich die Anbieter von Breitbanddiensten, z. B. die Deutsche Telekom, mit dem Ausbau von breitbandigen Verbindungen bislang zurück halten.


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